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Die Facebook App

30. September 2011

Ob ich mich bei Facebook anmelde oder doch lieber nicht, ist eine Gewissensentscheidung. Den Machern von Facebook scheint jedes Mittel recht zu sein, um die Daten ihrer Kunden zu vermarkten. Dies ist natürlich besonders heikel im Zusammenhang mit einem Smartphone, weil sich ja hier noch viel mehr Möglichkeiten ergeben, den Teilnehmer auszuforschen und womöglich seinen Aufenthaltsort und seine Kontakte auszubeuten. Andererseits können natürlich auch nur solche Daten zweckentfremdet werden, die ich selber hochlade, bzw. das zulasse. Ich lasse mich also mal auf das Abenteuer Facebook unter Android ein und nehme mir vor, gut aufzupassen.

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, Facebook unter Android aufzurufen:

  • Benutzen der speziell dafür programmierten Facebook App für Android
  • Benutzen von Apps anderer Hersteller, die meist Zugang zu gleich mehreren sozialen Netzwerken bieten.

Die Kommandozentrale

Ich entscheide mich jetzt erstmal für die Facebook-App, weil ich schon aus Erfahrung weiß, dass der Zugang zu komplexen, interaktiven Webangeboten so viel besser geht als mit dem Browser (Alternative Apps, die mehrere soziale Netzwerke anbinden, will ich später ausprobieren und schreibe dann einen eigenen Beitrag).

Das Herunterladen der App und das Anmelden geht einfach. Unangenehm fällt mir aber schon dabei auf, dass die App ganze 8,25 MB groß ist und sich nicht auf die SD Karte verschieben läßt. Das kann ich mir eigentlich bei dem begrenzten Speicher meines GIOs nicht leisten. Außerdem will die App alle möglichen, nicht nachvollziehbare Rechte bis hin zu der Möglichkeit, kostenpflichtige SMS zu verschicken. Nun ja, letzteres wird bei meinem Prepaid Konto nicht sehr weit führen. Dennoch wächst mein Mißtrauen. Nach dem Anmelden werde ich gefragt, ob ich die Daten meiner Freunde synchronisieren will. Zur Auswahl steht:

  • Alle synchronisieren
  • Mit bestehenden Kontakten synchronisieren (Dies ist die voreingestellte Option)
  • Nicht synchronisieren

Ich klicke nun nicht synchronisieren an und hoffe, dass ich damit auf der sicheren Seite bin.

Nun bin ich drin und kucke mir mal an, wie Facebook so auf dem Handy aussieht. Als erstes lande ich in einer Ansicht mit den neuesten Nachrichten und Statusmeldungen meiner Freunde und Bekannten. Das ist auch optisch ganz hübsch und läßt sich gut auf dem Handy durchscrollen. Macht durchaus Spaß mal unterwegs da reinzuschauen und zu sehen, was andere gerade machen oder für berichtenswert halten. Nicht zuletzt wegen diesem privaten Nachrichtenkanal, zu dem ich selber auch einiges beisteuere,  bin ich ja überhaupt bei Facebook mit dabei.

Aber wie komme ich nun in die weiteren Ansichten und auf mein Profil? Der Menubutton gibt da leider nichts her, er bietet nur Aktualisieren an. Nach einigem Rumprobieren hab ich es raus: Wenn ich auf Neuigkeiten drücken, wechselt die Anzeige zu Facebook und ich erhalte einen Überblick über die verschiedenen Facebook Bereiche. Sehr logisch oder gar intuitiv ist das allerdings nicht gerade. Immerhin kann ich von dieser Kommandozentrale aus nun alles erreichen und auch Nachrichten empfangen und verschicken. Nun funktioniert auch der Menubutton und ich komme dort über Einstellungen sogar auf die berüchtigten (weil weitgehend irreführenden und unverständlichen) Privatsphäre-Einstellungen. Das will ich aber jetzt nicht weiter vertiefen, denn es geht ja in diesem Blog um Android und nicht so sehr um Facebook.

Wichtig ist jetzt erstmal, dass ich Zugriff auf alle wichtigen Funktionen habe und somit nun auch ohne Computer an der Facebook-Kommunikation teilnehmen kann. Nachdem ich das jetzt ein wenig ausprobiert habe, muss ich sagen, dass sich mit der App alles gut nutzen läßt. Man kriegt sogar trotz des kleinen Handybildschirm ein richtiges Facebook-Look-and-feel. Gerade von unterwegs kann man so einfach ein paar Sätze und Fotos in die virtuelle Welt setzen und das ist ja der Sinn der Sache. Wenn jetzt auch noch Mark Zuckerberg sein Versprechen hält, die Daten nicht mit meinem Handy synchronisieren, bin ich erstmal zufrieden. Und falls mir doch irgendwas böses auffällt, werde ich das gleich allen meinen Freunden auf Facebook erzählen.

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Probleme mit der Aktualisierung

28. September 2011

Langsam wird die Begrenztheit des internen Speichers bei meinem Samsung Gio wirklich lästig. Jedes Mal, wenn ich eine neue App ausprobieren will, muss ich erst kucken, was ich von den früher installierten wieder löschen kann. Aber auch schon das regelmäßig erforderliche Aktualisieren der Apps macht Probleme. Automatisches Aktualisieren oder die im Market angebotene Funktion, mehrere Updates parallel herunterzuladen, habe ich mir eh schon abgewöhnt. Wenn überhaupt geht es nur einzeln und manuell. Aber auch dann erscheint regelmäßig eine Meldung, dass ein Update wegen zu wenig internem Speicher gescheitert ist. Was dann hilft, ist das Deinstallieren einer anderen App, wobei oft auch noch ein Neustart des Handys nötig ist, bevor das wirksam wird.

Aktualisieren mehrerer Apps gleichzeitig klappt nur selten

Was in diesem Zusammenhang wirklich nützlich ist, ist das Tool Android System Info. Anders als der Standard Taskmanager oder der Market zeigt es mit einem kleinen Symbol an, welche Apps ich bereits auf die SD Karte verschoben habe. Somit kann ich mich bei meinen Speicherbefreiungsaktionen auf diejenigen Apps konzentrieren, die sich leider nicht (ohne Funktionsverlust) verschieben lassen. Dazu gehören leider auch einige der größten und wichtigsten Apps wie Google Maps und Jorte (bei Jorte funktionieren die Kalender-Widgets nicht, wenn es auf der SD-Karte liegt).

Nun, immerhin habe ich es bisher doch immer noch geschafft, eine App zu finden, die ich tatsächlich nach dem ersten Ausprobieren kaum mehr benutzt habe. Vielleicht sollte ich dieses Prinzip ja in anderen Lebensbereichen auch mehr anwenden, dass ich Dinge, die ich eigentlich nicht brauche, wieder loswerde. Dann sähe womöglich auch meine Wohnung aufgeräumter aus.

 

Fitdroid

9. August 2011

Gesund und leistungsfähig zu bleiben ist gerade für Menschen, die mit ihrem Kopf ihr Geld verdienen, eine ständige Herausforderung. Der Arbeitsalltag steht oft dazu in direktem Widerspruch: Sitzen vor dem Computer, sitzen in Meetings und Besprechungen –  und dazwischen mal eben schnell noch Fastfood reinziehen, weil in 10 Minuten schon wieder die nächste Sitzung beginnt.

Ich gehöre zu der gar nicht so kleinen Fraktion, die versucht, dem aktiv entgegenzuwirken z.B. mit Ausgleichssport. Aber in diesem Begriff liegt auch schon die Tücke verborgen: Der Ausgleich findet eben – wenn überhaupt – dann nur abends statt in der eh schon knappen Freizeit. Also will ich diese Zeit wenigstens effektiv nutzen und dabei kann ein wenig Planung nicht schaden. Und damit finde ich nun endlich den Bogen zu meinem Android Handy, denn das kann mir ja vielleicht dabei helfen.

Ein wichtiger Punkt, den ich mir aus irgendeinem Ratgeber abgekuckt habe, ist, dass ich Fitnessstudio und Sport so behandle wie jeden anderen wichtigen beruflichen und persönlichen Termin auch: Er kommt in den Terminkalender und wird nur, wenn es unvermeidbar ist, abgesagt. Und in den Terminkalender bedeutet seit neuestem eben, dass er im Google Kalender eingetragen wird, der mit meinem Handy synchronisiert wird. Somit kann ich mich geistig-moralisch besser drauf einstellen, dass ich mich an bestimmten Tagen nach der Arbeit zum Sport und nicht aufs Sofa begebe. Vielleicht vermeide ich ja so, irgendwann so auszusehen wie ein ehemaliger Bundeskanzler.

MuscleTrainer listet Übungen mit Gerätecodes

Ich bin schon seit mehreren Jahren Mitglied bei McFit, aber nicht wegen der makaber geendeten Loveparade-Werbung, sondern weil ich keine Lust habe, für Dinge zu zahlen, die ich gar nicht nutze. Und McFit verzichtet eben auf diese ganzen Animateure und Aerobic Kurse und bietet stattdessen einfach die Geräte und ein wenig – durchaus gute und professionelle – Anleitung und Einführung. Letztlich muss ich aber selbst entscheiden, was ich wie oft und wie intensiv damit mache. Das kommt mir sehr entgegen, denn ich organisiere mir meine Übungen lieber selber, als dass ich mich herumkommandieren lasse. Für solche Leute wie mich gibt es auch eine App: MuscleTrainer. Die App ist ziemlich minimalistisch, aber immerhin kann ich mir so die wichtigsten Einstellungen und Gewichte für die verschiedenen Geräte und Übungen notieren. Grundsätzlich wäre sie mit jedem Fitnessstudio zu verwenden, aber bei McFit ist sie am praktischten, denn sie benutzt die gleichen Buchstaben/Zahlencodes, die auch bei McFit Verwendung finden. Leider enthält sie keine weiteren Bilder oder Erklärungen zu den Übungen – ich bin also weiter auf die Trainer vor Ort, die Schaubilder an den Geräten oder auf den Muskelnavigator auf der Webseite angewiesen, wenn ich mal nicht sicher bin, wie ein crunch und oder ein Latzzug genau geht.

VirtuaGym bringt schöne Animationen

Für das Muskeltraining gibt es noch viele weitere, meist englischsprachige Apps, die den perfekten Körper versprechen. Ein Beispiel ist Jefit, ein ziemlich professionell wirkendes Tool für Bodybuilding-Profis. Es ist wohl für Leute gedacht, die jeden zweiten Tag schwere Gewichte stemmen, sich von Buttermilch ernähren und täglich mit dem Maßband ihre Fortschritte messen. Das geht weit über das hinaus, was ich mir antue. Aber wer’s braucht für den ist diese App sicher das Richtige.

Die App VirtuaGym spielt da schon eher in meiner Liga. Sie zeigt nett animierte Übungen und Übungsreihen mit und ohne Geräte. Dabei läuft dann eine Stoppuhr mit und zwischendurch gibt es noch ein paar ermunternde Worte. Den etwas belehrenden Ton („toller Einsatz! Sie erreichen Ihre Ziele!„) höre ich mir ein-, zweimal an und dann schalte ich ihn doch lieber ab. Aber ansonsten ist das Ding richtig gut gemacht und ersetzt so manches Übungsbuch.

Jetzt habe ich nur noch ein Problem: Wie nehme ich das Android-Gerät eigentlich mit zum Sport, ohne das es zu Schaden kommt? Auch dafür gibt es in unseren modernen Zeiten eine weitere nützliche Erfindung: Die Armtasche fürs Handy bzw. den MP3 Player. Mein Android ist beides in einem und bietet dazu nun auch noch computergestütztes Training. Eine passende und preiswerte Tasche ist im Internet schnell gefunden – es muss wirklich nicht der teure Markenartikel aus dem Handy-Shop sein. So am Oberarm befestigt wird mein Android-Handy nun tatsächlich die perfekte kybernetische Erweiterung meines Fitness-gestählten Bodys. An letzterem muss ich allerdings noch ein wenig arbeiten.

Micro-SD Karte aufrüsten

31. Juli 2011

Samsung liefert mit dem Gio eine 2GB Micro-SD Karte mit. Die war bisher für mich durchaus ausreichend. Auf 2GB bringe ich locker alle Daten der bisher installierten Apps unter, dazu noch jede Menge Fotos und kleine Videoclips, sowie ein paar mp3 Alben und Hörbücher. Von den Apps selber kann ich leider nur einen Teil auf die Karte verschieben – die meisten brauchen internen Speicher, den ich nicht erweitern kann. Dort habe ich bereits Platzprobleme, aber da hilft eben nur, dass ich mir genau überlege, für welche Apps ich meine 200 MB verwende.

Doch auch auf der externen Micro-SD Karte könnte es noch eng werden, wenn ich eine Navigationssoftware installiere, die ihre eigenen Karten mitbringt und auf der SD Karte ablegt.  Gerade für Wander-Fans wie mich ist das ein Muss, denn auf Google Maps ist nur dort Verlass, wo ausreichend UMTS Bandbreite zur Verfügung steht. Schon aus diesem Grund möchte ich eine etwas größere Karte installieren. Allerdings habe ich dabei keine Eile und will auch nicht allzuviel Geld ausgeben.

Ich mache mich zunächst mal schlau, was es da für Preis- und Qualitätsklassen gibt. Mein Gio unterstützt laut Spezifikation Micro-SD-Karten bis zu 32 GB. Konkret gibt es die Größen in der 2er Potenz, also 2, 4, 8, 16 und 32 GB. Ich lerne weiter, dass es verschiedene Geschwindigkeitsklassen gibt, von Class 2 (sehr langsam) bis Class 10 (ziemlich schnell), wobei die Zahl den MegaBytes pro Sekunde beim Schreiben von Daten entspricht. Für Micro-SD Karten gelten hier die gleichen Maßstäbe wie für den großen Bruder, die SD Karte. Konkret definiert sind laut Wikipedia:

  • Class 2: 16 Mbit/s (2 MB/s)
  • Class 4: 32 Mbit/s (4 MB/s)
  • Class 6: 48 Mbit/s (6 MB/s)
  • Class 10: 80 Mbit/s (10 MB/s)

Eine kurze Recherche ergibt, dass selbst Class 2 Karten für die Nutzung im Smartphone schnell genug sind. Mit Class 4 bin ich wohl auf der sicheren Seite, weil das Handy gar nicht schneller schreiben kann. Die Lesegeschwindigkeit ist offenbar sowieso kein Problem.

Micro-SD Karte mit Adapter

Nun kucke ich noch nach den Preisen und stelle fest, dass zumindest die größten Karten doch noch ziemlich teuer sind (32 GB class 4 rund 45 €). Also warte ich erstmal auf ein Angebot mit gutem Preis-Leistungsverhältnis, wobei es nicht unbedingt gleich die größte Karte sein muss. Dabei ist wieder mal die App Top Deals nützlich. Schon bald erscheint dort ein Angebot für eine Class 4 Karte mit 16 GB für 14 € inklusive Versand. Das ist immerhin 5 € günstiger als die sonstigen Angebote – also lass ich mir das Teil schicken.

Nun stehe ich vor der Frage, wie ich das Ding im laufenden Betrieb austausche. Ich weiß zwar, dass es eine Formatierungsfunktion in den Einstellungen meines Handys gibt. Aber dann verliere ich womöglich einen Teil meiner Daten und Einstellungen und muss vielleicht alle Apps neu installieren. Also recherchiere ich erstmal wieder, wie das geht – und finde natürlich wieder viele hilfreiche Anleitungen. Ich lerne daraus, dass die neue Karte mit dem alten Microsoft Format FAT32 formatiert sein muss und ich die Daten dann einfach kopieren kann. Einige Autoren befürchten zwar Probleme mit Anwendungen, die per App2SD auf die Karte verschoben wurden, aber das scheint nur für ältere Android Versionen zu gelten. Eine weitere Empfehlung lautet alte und neue Karte direkt am PC anzuschließen und nicht etwa über den USB-Port des Handys. Das erscheint mir auch vernünftig, um die Daten wirklich 1:1 zu kopieren.

Also mache ich mich todesmutig ans Werk. Zunächst schalte ich mein Handy ganz aus. Dann kippe ich die seitliche Slot-Abdeckung zur Seite und entnehme durch Drücken und Ziehen vorsichtig die Micro-SD Karte. Diese will ich nun als Laufwerk in meinen PC einbinden. Mit meiner neuen Karte ist gleich ein Adapter mitgeliefert worden, der die winzig kleine Micro-SD in eine etwas größere SD Karte verwandelt. Diesen benutze ich nun und stecke die Karte damit in den SD Slot an der Vorderseite meines Computers (für alle, die so einen Slot nicht haben, gibt es kleine Lesegeräte auf USB-Basis). Nach ein paar Sekunden habe ich ein neues Laufwerk und mir werden alle vorhandenen Daten angezeigt. Ich kopiere also alle Ordner und Dateien in ein Sicherungsverzeichnis auf meiner Festplatte. Das dauert etwa 5 min. Anschließend ziehe ich den Adapter wieder aus dem Schacht und tausche die alte 2GB Karte gegen die neue 16 GB Karte. Nach dem Einstecken des Adapters mit der neuen Karte wird mir nun ein leeres Laufwerk mit 16 GB angezeigt. Ich überprüfe durch Rechtsklick und Eigenschaften das Format und – ja – die Karte ist bereits mit FAT 32 formatiert. Sicherheitshalber führe ich noch über Eigenschaften – Extras eine Fehlerüberprüfung durch. Sieht alles prima aus, also kopiere ich nun meine ganzen zuvor gesicherten Daten auf die neue Karte. Diesmal dauert es etwa länger, ca 10 min für 1,3 GB. Nicht ganz die Datenrate, die einer Class 4 Karte entspricht (nur 2 statt 4 MB/s), aber eigentlich fast zu erwarten. Schreiben dauert auf einem flash-Speicher eben wesentlich länger als Lesen und irgendeinen verzögernden Faktor gibt es immer.

Nun kommt die Stunde der Wahrheit: Ich schiebe die neue und frisch bespielte Karte in den slot des Handys zurück und schalte das Gerät wieder an. Etwas länger dauert das Hochfahren diesmal schon, irgendwas passiert wohl. Dann erscheint mein normaler Homescreen (und nicht etwa eine Fehlermeldung oder die Aufforderung zur Erstinstallation). Das ist schon mal ein gutes Zeichen. Aber das Betriebssystem (oder eine Applikation?) hat wohl doch gemerkt, dass sich etwas verändert hat. In der Statusleiste erscheint die Meldung, dass ein Medienscanning im Gang ist. Normalerweise ist das ratz-fatz vorbei, doch diesmal passiert es gleich mehrmals (durch verschiedene Apps oder Prozesse?) und dauert jedes Mal etwa eine Minute. Aber schließlich ist alles durchgelaufen und mein Handy ist wieder ganz normal betriebsbereit. Ich überprüfe den Status der SD-Karte zunächst mal in den Einstellungen und bekomme tatsächlich über 13 GB freien Speicher angezeigt. So soll es sein. Nun muss ich nur noch überprüfen, ob die Apps, die ich auf die SD Karte ausgelagert habe, immer noch funktionieren. Unter Einstellungen- Anwendungen – Anwendungen verwalten – Auf SD Karte wird mir angezeigt, welche dies sind. Ich probiere einige von denen aus und alles läuft prima. Auch die kindle App findet die auf der Micro-SD Karte verschlüsselt abgelegten Bücher und weiß noch, wo ich gerade beim Lesen bin.

Unerwartet kommt es dann doch noch zu einem Problem. Als ich das nächste Mal das Handy per USB-Kabel an den Computer anschließe, ist plötzlich ein Teil der Ordner ganz verschwunden. Ob es wirklich einen Zusammenhang zu der neuen Micro-SD Karte gibt, ist nicht ganz klar – könnte auch coincidence sein, wie der Engländer sagt.  Die Auswirkungen jedenfalls sind dramatisch: Alle Apps, die ich auf die SD Karte verschoben habe, werden nur noch in Grau angezeigt und lassen sich nicht mehr starten. Und natürlich sind auch viele andere Daten weg. Glücklicherweise habe ich aber ja jetzt ein vollständiges und erst ein paar Stunden altes Backup. Ich kopiere also nun die gesamten Daten nocheinmal auf das Handy, diesmal aber über das USB -Kabel. Dies löst das Problem, es ist alles wieder da. Ich teste nocheinmal auf Herz und Nieren, aber diesmal scheint nun wirklich alles gut zu sein und seitdem beobachte ich keine Auffälligkeiten mehr.

Mein Upgrade war also letztlich doch noch erfolgreich; es hat alles geklappt und ich habe jetzt für wenig Geld das 8-fache an Datenspeicher. Somit bin ich nun gut gerüstet für alles, was ich weiter vorhabe, speziell in Sachen Outdoor-Navigation. Aber auch bei künftigen Experimenten mit Musik und Videos bin ich nun wesentlich flexibler als zuvor.

Android-Kindle

23. Juli 2011

Eines meiner ältesten ungelösten Probleme ist, dass ich gerne mehr Bücher lesen würde als ich von der Zeit her schaffe. Das führt dazu, dass die Bände sich schon mal in meiner Wohnung stapeln, wenn alle Regale belegt sind. Es soll ja Menschen geben, die die Bücher in ihrer Wohnung zu Repräsentationszwecken nutzen. Bei mir wäre das aussichtslos – ab einer gewissen Menge wirkt das wohl eher abschreckend. Aber dafür gehöre ich zu dem Teil der Buchbesitzer, die zumindest einen Großteil ihrer Bücher auch gelesen haben – und bei den übrigen habe ich das zumindest vor.

Hauptsächlich lese ich wissenschaftliche und historische Bücher jeder Art. Aber auch Science Fiction und Historienromane finde ich manchmal ganz spannend und unterhaltsam. Die meisten lese ich zwar nur einmal, aber es kommt schon vor, dass ich später nochmal was nachschlagen will. Deswegen fällt es mir gerade bei guten Büchern nicht immer leicht, mich nach dem Lesen wieder von ihnen zu trennen. Nun, zumindest wäre das eine rationale Erklärung für meine Sammelleidenschaft. Wenn ich aber nun alle diese Bücher elektronisch ablegen könnte, wäre zumindest das Platzproblem schon mal gelöst. Und wenn ich die Bücher auch angenehm unterwegs griff- bzw. lesebereit hätte – und zwar genau das Buch, auf das ich gerade Lust habe – dann könnte ich vielleicht auch das Zeitproblem in den Griff bekommen. Ich sehe das ganz pragmatisch, mir geht es um den Inhalt. Wenn das elektronische Buch das gleiche leistet wie das gedruckte, tausche ich gerne.

Ganz so weit ist es aber noch nicht – viele interessante und orginelle Bücher, ein großer Teil des Wissens und der Literatur der Menschheit, finden sich noch nicht in elektronischer Form. Und auch der Lesekomfort auf elektronischen Geräten läßt noch zu wünschen übrig. Ein Schritt in die richtige Richtung ist aber auf jeden Fall der Kindle von Amazon, wohl das erste Gerät, auf dem man Bücher lesen kann, ohne Augenkatharrh zu bekommen. Auch die Software-Version von Kindle für PC ist gar nicht schlecht. Auf meinem kleinen leichten eee-PC habe ich hier schon ganze Romane gelesen.

Das Geschäftsmodell von Amazon ist dabei im Grunde ganz fair: Ich bekomme für einen relativ günstigen Preis ein elektronisches Buch und habe es online dauerhaft zur Verfügung. Ich kann es parallel auf verschiedene Geräten herunterladen, z.B. auf ein echtes Kindle-Gerät, auf meinem Laptop oder eben auch auf mein Android-Handy. Unter Android brauche ich dafür nur die kostenlose App aus dem Market. Sobald ich es gekauft habe und die Kindle-App starte, wird es sogar direkt heruntergeladen, so dass ich es nun auch offline zur Verfügung habe. Interner Speicher wird dabei nicht verbraucht, denn das Buch wird komprimiert unter /mnt/sdcard/kindle also auf der SD-Karte abgelegt.

Die Kindle App hat ein Lexikon an Bord

Die meisten Kindle Funktionen klappen auch ganz gut auf dem kleinen Android Bildschirm. Nach dem Starten zeigt mir die Kindle-App alle meine gekauften Bücher in einer Übersicht an. Mit einem Fingerdruck wähle das Buch, das ich lesen will. Wenn es eins ist, in dem ich schon zuvor unterwegs war, lande ich wieder an genau der Stelle, an der ich beim letzten Mal unterbrochen habe. Die Darstellung ist angenehm und zumindest in geschlossenen Räumen gut lesbar. Umblättern tue ich mit dem Finger und auch das geht flüssig wie bei einem richtigen Buch. Für mich besonders wichtig: Ich habe auch ein Lexikon zur Verfügung. Das brauche ich, weil ich gerade per Kindle viele englischsprachige Bücher lese. Dazu drücke ich einfach etwas länger auf ein Wort und schon bekomme ich eine ausführliche Erklärung, die mir fast immer weiterhilft.

Aber wie sieht es mit dem wichtigsten, dem Lesestoff aus? Gibt es denn wirklich schon genügend Bücher im Amazon-Store? Das Angebot an deutschsprachigen Titeln ist im Moment noch sehr mau. Aber dafür bietet Amazon derzeit in einer Aktion viele gute englischsprachige Bücher für je einen €uro an. Da hab ich nicht nein gesagt und mir ein paar geholt. Und die lese ich jetzt auf meinem Smartphone und bin ganz überrascht, wie gut sich auch anspruchsvolle Sachen in der U-Bahn oder im Cafe lesen lassen. Der Stromverbrauch hält sich offenbar in Grenzen: Anders als bei Hörbüchern kann ich stundenlang lesen, ohne dass der Akkustand merklich zurückgeht. Das könnte tatsächlich eine Nutzung werden, die mir das Android-Phone unentbehrlich macht.

Es gibt übrigens auch Wege, wie ich Public-Domain Bücher und andere Dokumentenformate in ein Kindle-lesbares Format umwandeln kann. Und es gibt noch viele alternative Reader und Online-Angebote. Das muss ich demnächst mal erforschen und kann so meinen Lesestoff unter Android gehörig erweitern. Aber vielleicht schafft es ja auch Amazon noch sich mit den deutschen Verlagen zu einigen und auch ein vernünftiges deutschsprachiges Programm bereitzustellen. Bis dahin halte ich mich jetzt erstmal an die englischsprachigen Sachen – das ist auf jeden Fall gut für meine Sprachkenntnisse.

Stromfresser

18. Juli 2011

Das Thema Akkulaufzeiten hat mich bei meinem Gio von Anfang an verfolgt. Schon bei meinen ersten Versuchen mußte ich schmerzhaft feststellen, dass das Rumspielen mit den Apps das Handy in null-Komma-nichts leersaugt. Teilweise mußte ich sogar mehrfach am Tag aufladen.

Was ich kaum zu hoffen gewagt hätte: Es ist wirklich besser geworden. Zum einen scheint mein Handy nun, nachdem ich es viele Male fast vollständig entladen und wieder aufgeladen haben, tatsächlich den Strom länger zu halten. Zum anderen  hat sich mein Verhalten geändert:

  • Ich spiele jetzt nicht mehr stundenlang mit dem Handy herum, um Neues auszuprobieren, sondern eher gelegentlich und gezielt.
  • Ich nutze nur noch wenige Apps öfter und auch die dann meist nur wenige Minuten am Tag. Ein Beispiel ist z.B. Öffi, das ich auf dem Weg durch die Stadt gern verwende, aber eben immer nur für relativ kurze Anfragen.
  • Ich schalte GPS immer aus, wenn ich es nicht brauche. Und brauchen tue ich es eigentlich nur bei allem was mit Navigation zu tun hat. Vielleicht einmal am Tag. Bloß, weil irgendwie eine App gerne wissen will, wo ich gerade bin, heißt das ja noch lange nicht, dass ich dem Verlangen nach GPS nachgeben muss.
  •  WLAN schalte ich meistens aus, wenn ich außer Haus bin. Beim WLAN Empfänger habe ich auch oft den Eindruck, dass der gerade dann, wenn das Handy sich in der Nähe von vielen Netzen befindet aber in keines davon sich einloggen kann, besonders viel Strom verbraucht. Vielleicht versucht das Gerät es dann ja immer wieder. Das Auschalten setzt dem jedenfalls eine Riegel vor.
  • Bluetooth nutze ich bisher gar nicht. Ich will es zwar noch testen, speziell mit einem Handset. Aber es wird wohl kaum für mich zur Dauereinrichtung werden, meistens kann ich getrost abgeschaltet lassen.
  • Ich schalte konsequent das Display aus (durch kurzen Druck auf die Ausschalttaste), wenn ich das Handy nicht mehr brauche oder bevor ich es einstecke. Wenn ich das vergesse, habe ich immer noch eine 3 min Abschaltautomatik eingestellt
  • Generell habe ich die Helligkeit weit heruntergesetzt. Das ist in geschlossenen Räumen und der U-Bahn noch allemal hell genug. Hoch stelle ich das Licht nur, wenn ich bei Tag im Freien etwas ablesen will. Wobei draußen bei Sonnenschein das Ding derart spiegelt, dass auch die größte Helligkeit wenig nützt. Aber das ist nicht nur bei Handys sondern auch bei Notebooks ein bekanntes, generelles Problem.

All diese Dinge zusammen führen dazu, dass mein Handy nun trotz häufiger Benutzung rund 2 Tage Saft hat, bevor es wieder ans Kabel muss. Das Aufladen selber geht relativ flott (ca. 3h), wobei ich über die Batteriestandsanzeige kontrolliere, ob ich auch 100% erreicht habe.

Aber ich kann anscheinend noch mehr tun. Im c’t Sonderheft zu Android finde ich einen ausführlichen Artikel zu den Akkulaufzeiten. Dort wird besonders auf die regelmäßigen Netzanfragen von Hintergrunddiensten hingewiesen. Der Google-Ingenieur Jeffrey Sharkey wird zitiert. Demnach soll bereits eine Anwendung, die alle 10 Minuten für 8 Sekunden eine Verbindung zum Netz aufnimmt, den Standby Verbrauch verdoppeln. Dort werden auch mehrere Tools beschrieben, die bestimmte Funktionen je nach Situation, Ort oder Zeit automatisch an und ausschalten. Nur scheinen die meisten dieser Tools auch nichts anderes zu machen, als das, was ich ohnehin schon (siehe oben) tue. Wäre also höchstens ein wenig bequemer, wenn das An- und Abschalten automatisch funktioniert. Vorausgesetzt, dass die Regeln zuverlässig greifen.

Die einzige beschriebene App, die mich vom Konzept her wirklich überzeugt ist Juice-Defender. Damit kann man den Anwendungen das nach Hause Telefonieren etwas abgewöhnen, indem man nur alle 15 min ein Fenster für eine Minute öffnet. Davon lade ich mir jetzt mal die kostenlose Version herunter und probiere es aus. Man kann dort entweder verschiedene Profile wählen oder die Parameter selbst anpassen. Ich wähle natürlich letzteres. Schnell stelle ich fest, dass viele der möglichen Einstellungen ausgegraut sind – diese sind offenbar den beiden kostenpflichtigen Versionen vorbehalten: Juice-Defender Plus und Juice-Defender Ultimate. Aber die für mich wichtigsten Funktionen sind auch in der kostenslosen Version dabei:

  • Mobilfunk-Daten Transfer aus- und einschalten
  • Zeitplan für das Synchronisieren von Daten und Konten. Wählbar ist hier eine Frequenz von 15 oder 30 min (die kostenpflichtigen Versionen bringen hier noch mehr Flexibilität).

Die Bedienung des Menus ist überhaupt nicht schwierig (wie es in dem c’t Artikel heißt – aber vielleicht kannten die nur eine frühere Version). Allerdings habe ich festgestellt, dass bestimmte Anwendungen mit dem aktivierten Saftverteidiger hin und wieder ein Problem haben, speziell das von mir genutzte Websharing. Aber gut, dann schalte ich den Juice-Defender halt kurzfristig aus. Oder ich kaufe mir doch die Plus oder Ultimate-Version, die es erlaubt bestimmten Anwendungen grundsätzlich freien Durchlass zu gewähren.

Aber nun zur Kernfrage: Bewirkt die App überhaupt etwas in Bezug auf Akku-Laufzeitverlängerung? Schwer, dies objektiv zu messen, denn ich kann nicht tagelang immer wieder das selbe Nutzungsprofil reproduzieren. Es scheint aber eine gewisse Verbesserung zu geben. Nachdem ich zuletzt mit meinen manuellen Methoden 30 – 40 Stunden Laufzeit erreicht hatte (bis zum Akkustand 15%) sind es nun bei etwa gleichem Benutzungsprofil 40 – 50 Stunden. Offenbar leistet die App in Zeiten der relativen Inaktivität gute Dienste – dann geht der Stromverlust auf fast Null zurück. Für die Zeiten, wo ich mit meinem Handy arbeite, bringt sie allerdings so gut wie nichts – leider kommt aber ja genau während dieser Perioden der Großteil des Stromverbrauchs zustande. Letztlich ist der entscheidende Faktor also doch wieder mein eigenes Verhalten. Das Aufladekabel mit dabei zu haben, bleibt Pflicht.

App Empfehlungslisten

12. Juli 2011

Das schöne am Android-Market ist, dass ich mir gewissermaßen mein eigenes Gerät mit genau den Funktionen, die ich brauche, zusammenstellen kann. Aber wie finde ich unter der riesigen Anzahl von Apps genau die, die stabil laufen und für mich wirklich nützlich sind? Die Stichwort- oder Themen-basierte Suche im Android Market mit anschließendem Test kann ganz schön viel Arbeit mit sich bringen und führt nicht immer zum Ziel. Gerade für Anfänger ist es einfacher, sich an Empfehlungslisten zu halten.Viele PC-Zeitschriften und Online-Magazine haben hier ihre Top 10 oder gar Top 100 Listen im Angebot:

  • Magnus.de präsentiert Praktische Apps für Android. Gute Liste, aber leider scheint die Navigation auf der Webseite etwas gestört zu sein – die erklärenden Texte erscheinen bei mir nicht, wenn ich zur nächsten App klicke. Vielleicht liegt das aber auch an meinem Werbeblocker-Plugin im Browser. Ich helfe mir, indem ich einfach oben in der Url am Ende die fortlaufenden Nummer verändere: ..?Media_Bildergalerie_Offset=1 , ..?Media_Bildergalerie_Offset=2, usw Dann geht es.
  • Die PC-Welt listet nur 15 „Top Apps“. Der Artikel ist auch schon etwas veraltet, kann man sich sparen.
  • Chip.de stellt hier die „50 besten Gratis Apps“ vor. Die Auswahl beinhaltet die Standardprogramme, die eh jeder kennt, plus einige Spiele, die niemand braucht. Ob diese Auswahl wirklich die Liste der Pflicht-Programme darstellt, wage ich zu bezweifeln.  
  • Mit der Liste von tecchannel.de verhält es sich umgekehrt. Hier tummeln sich mehr unbekannte und originelle Apps, wobei ich freilich auf die meisten gut verzichten kann.
  • cnet listet gleich 100 „beste“ Apps und zusätzlich nochmal 5o Spiele für Android. Die Liste ist zwar nicht mehr ganz taufrisch aber dennoch eine der interessantesten.
  • Der Focus bringt seine Liste in Form eines Artikels. Zwar nur eine kurze Liste, aber die Tipps sind gut.
  • Computerbild testet wöchentlich „die besten Apps“. Man kann natürlich auch noch die Apps der Vorwochen abrufen. Allerdings tauchen hier Apps fürs iPhone und für Android bunt gemischt auf und eine Indexierung nach Thema oder Betriebssystem scheint es nicht zu geben. Das ist mir zu mühsam. Schließlich entdecke ich doch noch eine Unterseite, wo Apps thematisch getestet werden. Aber auch dort findet sich nicht viel. Offenbar wollen die Macher von Computerbild in erster Linie ihre Zeitschrift und die dort mitgelieferten Premium-Apps bewerben. Für Android-User ist da nicht viel dabei.
  • bild.de aus dem gleichen Verlag hat auch eine Liste, die aber nichts neues bringt.

Generell fällt bei den Listen der Zeitschriften auf, dass immer wieder dieselben Standard-Apps genannt werden und meist kein Vergleich zwischen verschiedenen Apps für den gleichen Zweck stattfindet. Das ist den Journalisten, die pro Zeile (meist schlecht) bezahlt werden, wohl zu aufwendig.  Interessanter sind hier Berichte in Blogs und semi-professionellen Technikmagazinen:

  • Eines der führenden Blogs zum Thema Android ist zweifellos Android-Pit.de. Dort findet ich viele professionelle Testberichte und oft auch direkten Kontakt zu den Programmierern.
  • 24android.com will nach eigenen Angaben mit ihrer Kategorie Beste Android Apps „etwas Licht ins Dunkel zu bringen“ und „Hilfestellung bei der Wahl aus verschiedenen Alternativen zu geben“. Das gelingt diesem Blog in der Tat sehr gut: eine der besten Vergleichslisten überhaupt.
  • Eine kurze aber orginelle Liste gibt es unter areamobile.de.
  • Noten für Apps vergibt blog-android.de. Gute Liste, allerdings schon von 2009.
  • Sehr übersichtlich präsentiert sich die 95 Einträge starke Liste von Rockbär.de
  • appguide.de testet hauptsächlich iPhone Apps, hat aber auch eine Unterseite für Android.
  • all4phones hat nur eine kurze Liste, diese aber ausführlich getestet.
  • der Macher von Karrierebibel.de ist zwar bekennender iPhone Fan, hat aber dennoch eine gute Liste für Android zusammengestellt.
  • boris-koch.de  listet neben Altbekanntem auch ein paar orginelle Apps mit Schwerpunkt auf Kommunkation und sozialen Netzwerken.
  • androidapptests.com ist eine sehr professionell gemachte Seite mit vielen Empfehlungen.
  • Die Blogger bei t3n.de hatten die selbe Idee wie ich und haben eine Liste der Listen mit App-Empfehlungen zusammengestellt.

Wenn mir diese Auswahl immer noch nicht reicht und ich vielleicht noch nach etwas ausgefalleneren Apps suche, kann ich mir mir die menschliche Natur zu Nutze machen, konkret: das Mitteilungsbedürfnis. Denn wer sich letztendlich mit viel Mühe sein persönliches Android Phone zusammengebastelt hat, will oft auch seine Erkenntnisse mit anderen teilen. Speziell dafür haben einige Foren und Magazine Rubriken eingerichtet:

So, ich hoffe diese Liste reicht Euch erstmal als Überblick. Natürlich gibt es noch weit mehr Empfehlungen im Internet mit Apps, die angeblich auf jedes Handy gehören. Viele davon sind aber schon veraltet oder nur Wiederholungen der obengenannten. Es spricht im Übrigen nichts dagegen hier bei den Kommentaren auf weitere Listen und App-Tests hinzuweisen. Macht mal!